Kleinkriminalität in Österreich

Kleinkriminalität in Österreich

Schon längst ist es in aller Munde, dass die Kleinkriminalität mehr und mehr zum Problem in Österreichs Großstädten wird. Jüngste, aktuellste Kriminalstatistiken zeigen einen signifikanten Anstieg bei Diebstahl, Drogenhandel und Körperverletzung. Wien steht seit Wochen hinsichtlich dieses Themas im Fokus. Nun fordert der neue Innenminister Wolfgang Sobotka dringend ein schlüssiges Konzept zur wirkungsvollen Bekämpfung von der steigenden Kleinkriminalität. Mit Spannung wird die Präsentation dieses von den LKA (Landeskriminalämtern) und den Landespolizeichefs erstellten Konzepts nun erwartet. Details über den Inhalt wurden vorab nicht kommuniziert.

Das Bundeskriminalamt fixierte hingegen erste Maßnahmen:

  • Kontrolldruck: Auf öffentlichen Plätzen, in Einkaufsstraßen, in Bahnhöfen, in den U-Bahnen oder bei Veranstaltungen während der Fußball-EM werden die Polizei-Streifen personell verstärkt: uniformierte Kräften und auch Kriminalbeamte beobachten die Szenerie.
  • Datenabgleich: Per sofort soll den Kriminellen schneller die Gewerbsmäßigkeit (höherer Strafrahmen) nachgewiesen werden können. Festgenommene Verdächtige werden durch eine Personalfeststellung überprüft, zusätzlich werden die Daten in die Landeskriminalämter geleitet. Dort soll ein Datenabgleich erfolgen, um in ganz Europa aktive Kleinkriminelle zu entlarven.

Aber auch Körperverletzungen sowie bei Bedrohungen sind gestiegen. Doch selbst wenn Kleinkriminelle schon überführt sind und der Verdacht der Gewerbsmäßigkeit erhärtet wurde, hängt der Strafrahmen von der Staatsanwaltschaft und den Gerichten ab.

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